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Die Gattung Pogona (Storr, 1982)


Der Gattungsname Pogona bildet sich aus dem griechischen Wort "Pogon"- was "Bart" bedeutet, und sich auf die optische Erscheinungsform (hauptsächlich der stacheligen Kehlregion) der "bärtigen Echsen" bezieht.

Die Gattung besteht aus 8 Arten, deren Vorkommen sich nur auf Australien beschränkt.

Pogona barbata 
Pogona vitticeps
Pogona minor
Pogona mitchelli
Pogona henrylawsoni
Pogona nullarbor
Pogona microlepidota
Pogona minima


Die Verbreitungsgebiete der einzelnen PogonaArten sind auf der darunterliegenden Australien Karte schematisch dargestellt.

Verbreitungsgebiete

Als größte Pogona Art gilt P. barbata, die eine durchschnittliche Gesamtgröße von ca. 55- 60 cm erreicht (Einzeltiere bekannt, bis 75 cm), die kleinste Art ist P. henrylawsoni, die auch als Zwergbartagamen bezeichnet wird, aber trotzdem noch eine Gesamtgröße von ca. 30 cm erreicht.
Bartagamen bewohnen hauptsächlich trockene, steppen, wüstenartige Gebiete Australiens, die einzelnen Verbreitungsgebiete der verschiedenen PogonaArten überschneiden sich nur wenig.

Bartagamen sind eigentlich Einzelgänger und verhalten sich sehr territorial.
Die männlichen dominaten Tiere sitzen häufig auf erhöhten Plätzen, wo sie sich sonnen können und um ihr Territorium zu überblicken. Die Weibchen und auch Jungtiere, halten sich meist unauffällig am Rande der Territorien auf, hauptsächlich zur Paarungszeit treffen die Geschlechter aufeinander.
Laut Andree Hauschild (Buch: Bartagamen und Kragenechsen)- sieht man besonders im Frühjahr im Osten Australien häufig Einzeltiere der großen Pogonaarten P. vitticeps und P.barbata auf Pfosten, Masten,Termitenhügel, Steinen, Büschen und Bäumen sitzen.
Zum "Aufwärmen und Sonnen" legen sich die Tiere auch sehr gern auf asphaltierte Straßen, wo sie oftmals dann leider dem Verkehr zum Opfer fallen, da sie anstatt zu flüchten- sich flach auf den Boden drücken...

Das Sozialverhalten der Bartagamen zeigt sich hauptsächlich durch optische Signale (Augentiere), sie komunizieren mit ihren Artgenossen mit einer Vielzahl verschiedener Körperhaltungen (Droh- oder Demuts- Imponiergebärden etc.) die durch die Verstärkung/ Abschwächung von Färbung und Musterung der Haut noch unterstützt wird.

Bartagamen sind in der Terraristik sehr beliebte Pfleglinge, die nicht nur durch ihr bizarres Aussehen sondern auch wegen ihrem freundlichen, aufmerksamen Wesen den Menschen gegenüber- auffallen. Bartagamen sind zwar immer noch Wild- und keine Haustiere, aber sie können doch sehr zutraulich werden.
Da in Australien schon seit Jahren (1960) ein generelles Ausführverbot für lebende Tiere (und Pflanzen) besteht, dürfen seit dem auch keine Bartagamen mehr exportiert werden, somit sind alle erhältichen BartAgamen Nachzuchten.

Erhältliche Pogona Arten sind: P. vitticeps, P. henrylawsoni-
P. barbata, P. mitchelli, P.minor, sind kaum erhältlich-  
P. microlepidota, P. minima sind überhaupt nicht zu bekommen- es ist auch nicht bekannt, ob diese Arten überhaupt noch in Terrarien gepflegt werden.... von P. nullarbor gibts vermutlich nur noch einzelne Exemplare- Weibliche Tiere sind in Terrarienhaltung keine mehr zu finden.


Verbreitungsgebiete
Foto: Pogona vitticepps (Männchen) im Terrarium

Kleine Haltungbeschreibung der am häufigsten gehaltenen Art:
Pogona vitticeps (AHL, 1926)





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