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Pogona vitticeps |
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Kleine Haltungbeschreibung der am häufigsten in Terrarien
gehaltenen Art:
Pogona vitticeps (AHL,
1926)
Foto: adultes Pogona vitticeps Weibchen
Herkunft, Lebensraum und
Beschreibung:
Pogona vitticeps, auch Streifenköpfige Bartagame genannt,
besiedelt das Landesinnere Australiens (Teile von Queensland, New
South Wales, Victoria, South Australia, Northern Territory)
Ein toller Link: um einen Einblick über die Klimawerte
in Australien zu erhalten-
Klimakarten
Die Agamenart besiedelt die trockenen, heissen
Savannen, Steppen und Wüstengebiete (das "tote Herz" Australiens),
mit kaum Niederschlag- bevorzugt offene Areale- mit losen
Gras, Busch und Baumbewuchs.
Erreichbare Größe: KRL ca. 20- 25 cm, SL ca. 30 cm, GL 50-60
cm
Im westlichen Victoria (Big Desert) wurde eine Population
entdeckt, die sich durch ihre geringe Größe (KRL 17,5 cm) von den
anderen Tieren der Art unterscheidet.
Bei Pogona vitticeps handelt es sich um eine kräftig gebaute,
grob beschuppte Echse, mit massigem dreieckig Kopf und
starken, aber recht kurzen Beinen. An der Kehle und seitlich
am Backenbereich befinden sich Stachelschuppen unterschiedlicher
Größe- der Bart- die bei Erregung (Aggression, Balz
etc.) aufgestellt (abgespreizt) werden können.
Am Hinterkopf verläuft eine fast waagrechte Reihe Kegelschuppen-
(ein Unterscheidungsmerkmal zu P. barbata). Die Innenseite des
Mauls (Mundschleimhaut) ist bei P. vitticepps rosa gefärbt (bei P.
barbata leuchtend gelb)
Entlang der Seiten des Körpers verlaufen ebenfalls
(zweireihig) Stachelschuppen. Der Rücken der Tiere zeigt
ein schönes Rautenmuster, wobei meist Grau/ Brauntöne
dominieren.
Die Bauchseite der Tiere ist weisslich/ beige.
Je nach Verbreitungsgebiet gibts bei P. vitticeps auch natürliche
Farbformen- so zeigen manche Tiere auch rote, orange,
gelbe Farbtöne, aus denen die heutigen Farbzüchtungen
(Ursprungsland USA) herausgezüchtet wurden/ werden.
Nicht nur in Amerika, auch in Europa sind diese Tiere heiss
begehrt, und werden zu "saftigen" Preisen gehandelt (Sandfire,
Tiger, Snow Dragon, Hyperxanthic, Pastels, etc.)
Die BartAgamen sind zum beschränktem Farbwechsel fähig
(hell/ dunkel).
Bei Verlust- können Körperteile (Schwanz, Zehen etc.) nicht
regeneriert werden.
(Sozial-)
Verhalten im
Terrarium
Am "artkonformsten" und somit empfehlenswertesten wäre
längerfristig gesehen sicher die Einzelhaltung der
Bartagamen.
Keine Angst- "Einsam" fühlen sich BartAgamen, die einzeln
gehalten werden, bestimmt nicht......!
Bartagamen Männchen verhalten sich sehr territorial und
bilden (auch im Terrarium) Reviere aus.
Bei der Haltung von mehreren Tieren in einem Terrarium (auch
in einem größeren) kann deshalb immer nur ein männliches Tier mit
x Weibchen vergesellschaftet werden.
Aber auch in dieser Zusammensetzung kann es vorkommen, dass Tiere
nicht miteinander harmonieren, und das dominanteste Tier die/ das
andere Tiere(e) unterdrückt, oder auch attackiert.
In diesem Fall müssen die Agamen sofort getrennt
werden.
Gerade wenn eine Gruppe oder ein Pärchen neu zusammengestellt
wird, müssen die Tiere gut beobachtet werden.
Untereinander können (auch ganz "zahme") Bartagamen doch recht
"ruppig" agieren, was im schlechtesten Fall mit schweren
Verletzungen und dem Tod des schwächeren Tieres enden kann.
Bartagamen zeigen untereinander eine Vielzahl von
Verhaltensmustern, welche hauptsächlich optisch übermittelt werden
(Körperhaltung, Färbung), zur Lautäusserungen (ausser Fauchen)
sind die Agamen nicht befähigt.
Das artentypische "Nicken des Kopfes" und "Winken mit den
Vorderbeinen" ist ein häufiges Kommunikationsmittel und wird
sowohl für die Begrüßung, Bedrohung, Machtausdruck (Dominanz oder
Unterordnung) aber auch zur Balz
eingesetzt.Auch der
Bart wird als Komuniktionsmittel eingesetzt. Durch aufstellen
(spreizen) des Bartes mit gleichzeitige Schwarzfärbung (auch der
Schwanzspitze) und Nicken, machen die Bartagamen ihre
Rangansprüche gegenüber anderen Bartagamen, oder gegenüber
potentiellen Feinden (z.B. auch dem Pfleger :-) geltend.
Ausserdem können sich die Tiere- aufblähen (den Körper rund wie
eine Schildkröte :)- z.B. mit gleichzeitige Hellfärbung um
sich aufzuwärmen, oder nur um "größer und beeindruckender" zu
wirken,- oder auch extrem abflachen (z.B. an den Untergrund
pressen, mit Dunkelfärbung= Angst).
Durch die jeweiligen gezeigten Färbungen der Bartagamen, lassen
sich Stimmungen (Aggression, Angst, Stress, Erregung
etc.) oder auch körperliches Befinden (zu warm, zu kalt,
unwohl sein etc.) ablesen und erkennen.
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