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Tiger- Zwerggarnele Drucken Email

 

Caridina sp. "Tiger"- Tiger-Zwerggarnele

Bis dato wurde die Tigergarnele der "Serratagruppe" (wie auch die Hummel- und Bienen-  Red Cristal Garnelen) zugeordnet. Laut neueren Untersuchungen von Werner Klotz ergaben sich aber 2 gravierende Unterscheidungsmerkmale (eines davon ist eigentlich ein Merkmal zwischen den Gattungen Caridina/ Neocaridina) zu den bisher beschriebenen Tieren in der Serrata Gruppe, sodass die Tiger Zwerggarnele zur Zeit als eigenständige noch unbeschriebene Art gilt. 

Kleines Datenblatt

Herkunft:
verm. China

Beschreibung :
Lebhafte Süßwasser- Zwerggarnelenart, die sich im Aquarium wenig scheu zeigen und sich gut vermehren lassen.

Erkennungsmerkmal der Tiere sind dünne, farbigen Streifen am Körper, die sich aus 5 schmal über den Körper verlaufende Querstreifen (2 nach vorne- 3 nach hinten gebogen) zusammensetzen. Auf der Schwanzwurzel befindet sich ein farbiger Fleck. Inzwischen sind mehrere Farbvarianten bekannt und auch erhältlich.
Farblose Tiere mit blauer oder roter Bestreifung, manche zusätzlich mit schmalem Weissanteil.
Blaue oder rote Varianten (Körperfärbung) mit dunkler Bestreifung;
- und: wunderschöne, mehr oder weniger schwarz gefärbte Tiere (von
Kai A. Quante, er hat diese Farbform als erster gezogen), - die als "Black Tiger" bezeichnet, jetzt auch schon von "einigen wenigen" weiter nachgezüchtet wurden (gilt aber als schwierig zu vermehren, und ist leider noch kaum/ nicht zu beziehen.....!)

Tigergarnele
Bild: blau gestreifte Garnele mit Weissanteil

Tigergarnele

Bild: Rot gestreifte Garnele mit Weissanteil

Die Weibchen werden ca.3-3,5 cm groß, die Männchen bleiben mit etwa 2,5 cm etwas kleiner und schmächtiger. 
Geschlechterunterscheidung:
Bei den geschlechtsreifen Weibchen ist (je nach Färbung) ein durchschimmernder heller Nackenfleck erkennbar (die Eiproduktion), die Brusttasche und die Hinterleibstasche sind weiter nach unten gezogen, die Tierchen wirken deshalb auch etwas runder und fülliger als die Männchen.


Temperatur: ca. 18-30 C°- idealerweise aber 20- 25 C°
GH:
bei mir 6- 7
KH: bei mir 3- 4  

PH: bei mir
6,5 bis 7,2

Beckengröße:
Um gute Vermehrungsraten zu erzielen empfiehlt es sich, diese Zwerggarnelenart in Artenbecken (Beckengröße ab 30 cm Kantenlänge) zu halten, es ist aber durchaus auch möglich die Tiere in größeren Aquarien mit friedlichen Fischarten zu vergesellschaften.
Bei der Vergesellschaftung mit anderen Zwerggarnelenarten ist (neben den Kreuzungsmöglichkeiten) zu beachten, dass es sich bei der Tigergarnele eher um eine dominante Art handelt (- die schwächere Arten verdrängt).

Tigergarnele
Bild: schöne Tigerzwerggarnele in meinem Becken

Einrichtung:
Viele Pflanzen wie z.B. Javamoos, Javafarn, Hornkraut, Zwergpfeilkraut, Anubis, Sumpffreund, Mooskugel, Schwimmpflanzen (Wasserlinsen etc.)
Eichen oder Buchenlaub
Wurzeln, Steine etc.

Futter:
Algen, Flockenfutter, eine Granulatfutter, Frost/Lebendfutter, Buchen und Eichenlaub, Welstabs, div. Gemüse;

Algensteine (zum Abgrasen für die Garnelen) können im Sommer auch ganz einfach selbst produziert werden. Einfach div. Steine in etwas Wasser legen, und das Gefäß (vorzugsweise Glas) in die Sonne (direkte Sonneneinstrahlung) stellen. Binnen kurzer Zeit bildet sich ein schöner (für Garnelen schmackhafter) Algenbelag.

Fortpflanzung:
spezialisierter Typ, die Jungtiere schlüpfen vollständig entwickelt
30- 50 Eier pro Gelege
Der Reproduktionszyklus beträgt insgesamt etwa 5-6 Wochen (von der Eireifung bis zum Schlupf).

Diverses :
Wie alle Zwerggarnelenarten fühlen sich die Tiger Garnelen erst in Gruppen wohl, sie sollten deshalb nicht unter 10 Tieren gehalten werden.


Tigergarnele
Bild: blaue Tiger Garnelen

Tigergarnele
Bild: Blaue Tigerzwerggarnele mit naturfärbigen Tieren



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