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Balzverhalten und Paarung |
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Das Paarungsverhalten der Familie der Echsen ist vielfältig und und durch Verhaltensmuster geprägt.
Meistens geht der eigentlichen Paarung ein interressantes Balzverhalten vorraus.
Balzverhalten
Auch bei den Echten Chamäleons findet von der eigentlichen Paarung ein Balzverhalten statt.
Es ist ähnlich dem Droh- und Aggressionsverhalten und weißt teilweise die gleichen Verhaltensmuster auf.
Wenn ein Männchen ein paarungswilliges Weibchen erblickt, fängt es mit dem Kopf an zu nicken und färbt sich in sein "auffälligstes, meist farbenprächtiges Farbkleid".
Es bläst sich auf, zeigt dem Weibchen seine "Breitseite" und nähert sich mit ruckartigen Bewegungen.
Die Weibchen reagieren eher passiv, bleiben sitzen oder laufen langsam weg, manche antworten dem Männchen mit leichten Nickbewegungen des Kopfes (z.B. Ch. (T) hoehnelii), manche deuten auch ein leichtes Drohverhalten an.
Ist ein Weibchen nicht paarungsbereit reagiert es auf das Männchen mit Agressivität oder/ und Flucht.
Manche Arten verzichten aber überhaupt auf ein aufwendiges Balzverhalten.
Wenn die Männchen ein paarungswilliges Weibchen erblicken, stürmen sie drauf los und begatten dieses.
Erd- oder Stummelschwanzchamäleonarten haben ein etwas anderes Paarungsverhalten.
z.B. das Männchen umwirbt das Weibchen den ganzen Tag. Erst abends oder nachts erfolgt dann die Paarung (z.B. Brookesia superciliaris).
oder das größere Weibchen trägt das Männchen mehrere Tage auf seinen Rücken mit (z.B. Brookesia minima).
Einigen Arten von den Erd- oder Stummelschwanzchamäleons leben so versteckt das noch kein Paarungsverhalten beobachtet und dokumentiert werden konnte.
Paarung
Je nach ChamäleonArt variiert auch das eigentliche Paarungsverhalten.
Wenn das Männchen das Weibchen eingeholt hat besteigt und umfasst er es von der Seite oder von Hinten.
Manche Weibchen bleiben stehen und klammern sich fest an den Untergrund, manche gehen langsam weiter.
Bei einigen Arten muss das Männchen bevor es zu einer Kopulation kommen kann, die Kloakenöffnung des Weibchens mit den Hinterbeinen "Befüßeln" und so stimulieren. Bei einigen Arten rollen die Weibchen den Schwanz auf, bei anderen umschlingt das Männchen mit seinem Schwanz den Schwanz des Weibchens und führt so seinen Hemipenis (einen von 2en) von unten in die Kloake des Weibchens ein. Bei einigen Arten kommt es zu einer Kopulationsbewegung.
Die Paarung kann von wenigen Minuten bis zu einigen Stunden (z.B. Ch. [T.] affinis- bis zu 4 Stunden) dauern.
Auch die Häufigkeit der Paarungen unterscheiden sich je nach Art:
Die Paarung kann ein einziges Mal- oder mehrmals in aufeinander folgenden Tagen stattfinden.
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