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Die Grüne Wasseragame- Physignathus cocincinus
Das Verbreitungsgebiet der Grünen Wasseragamen ist der Südostasische Regenwaldgürtel.
China, Vietnam, Kambodscha, Thailand, Laos, Mynanmar (Birma)
Der Lebensraum der Echsen befindet sich immer in der Nähe von Gewässern, Wasserfällen, Flussufern, Bachläufen, - im tropischen Regenwald- am Boden, im Wasser und auf den Bäumen.
Gerne liegen sie auf Ästen, die über eine Wasserfläche reichen. Sie können ausgezeichnet Klettern, Schwimmen und Tauchen und verbringen viel Zeit im Wasser.
Alter
Die Wasseragamen können ein Alter von ca. 20 Jahren erreichen.
Berichte von Tieren die sogar ein Alter bis zu 28 Jahren erreicht haben, sind im Buch "Wasseragamen und Segelechsen" von Heiko Wernig aufgelistet
Größe
Die durchschnittliche Gesamtlänge (GL) der Tiere beträgt ca. 60 bis 80 cm.
Ausnahmefälle können aber eine GL von bis zu 100cm erreichen.
Weibliche Tiere bleiben kleiner und erreichen ca. nur das halbe Gewicht eines adulten Männchens (M ca. 600 g/ W ca. 350 g).
2/3 der Größe nimmt der Schwanz ein.
Die Körperrumpflänge (KRL) bei adulten Männchen beträgt durchschnittlich 17- 25 cm und 15- 21 cm bei Weibchen
Ich halte eine Gruppe von 1,2 Physignathus cocincinus
Nachzuchten von Dez. 02
Mein wunderschönes Männchen misst schon mit 10 Monate stolze 64 cm GL, die Weibchen sind etwas kleiner und um einiges zarter.
Beschreibung
Wasseragamen sind kräftig gebaute und attraktive Pfleglinge.
Allein durch die auffällige Färbung und die beachtlichen Größe sind es sehr imposante und interessante Echsen.
Die Grundfärbung der Agamen ist ein satter Grünton (blau- oliv und blattgrün).
Besonders auffällig ist der Nacken und Rückenkamm, der bei den Männchen deutlich stärker ausgeprägt ist, und eine Länge von 12 mm erreichen kann.
Der Körper und auch der Schwanz der Agamen ist seitlich abgeflacht.
Die Extremitäten sind muskulös gebaut, besonders die Hinterbeine (mit Leichtigkeit kann schon eine junge Wasseragame aus dem Stand ca. 1m springen).
Die Vorderbeine sind etwas zierlicher aber nicht weniger kräftig.
Fünf Zehen versehen mit kräftigen Krallen, machen die Agame zu hervorragenden Kletterer.
Auffallend ist die äußere zweite Zehe an den Hinterfüßen (ein "Agamenmerkmal"), die die anderen 4 um mind. 1/3 überragt.
Auf beiden Seiten des Körpers befinden sich 3 bis 5 - mehr oder weniger definierte- weißliche Querstreifen, die besonders bei Jungtieren gut zu erkennen sind.
Mit zunehmendem Alter verblassen diese Streifen zusehends.
An der Ober- und Unterseite des Kiefers und auch an den Backen, befinden sich etwas vergrößerte Schuppen die weiß, grau, gelb, rosa aber auch bläulich gefärbt sein können.
Hauptsächlich bei den Männchen kann sich ein dunkles Längsband von den äußeren Augenwinkeln bis über die Backen ziehen.
Die Kehle der Männchen ist oft in den Farben türkisblau, gelb, orange und rot kräftig gefärbt.
Ebenso ist der Achselbereich häufig intensiv orange oder gelb gefärbt.
Diese Merkmale können aber auch Weibchen haben (meist abgeschwächt) und können nicht als "sichere" Geschlechtsunterscheidung gewertet werden.
Die Bauchseite der Echsen ist farblich deutlich heller.
Der Großteil des Schwanzes ist mit dunklen Binden gemustert, manchmal auch die kräftigen Hinterbeine.
Bei tieferen Temperaturen färben sich die Agamen bräunlich- dunkel, nachts werden sie heller.
Geschlechtsunterschiede
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Die Unterscheidung bei adulten, geschlechtsreifen Echsen ist relativ einfach.
Jungtiere lassen sich äußerlich und verhaltensmäßig kaum sicher unterscheiden.
Ab einem Alter von 4 bis 8 Monaten entwickeln sich die Tiere geschlechtsspezifisch.
(Dominante) Männchen haben einen schnelleren Wachstum, werden insgesamt massiger und größer.
Ihre Nacken und Rückenkämme entwickeln sich stärker als bei Weibchen.
Auch der Kopf wird massiger.
Unterscheidungsmerkmale
Männchen
die Schwanzwurzel ist breiter, dicker
die Femoralporen sind deutlich und kräftig sichtbarer als bei Weibchen
kräftige Färbung der Achselregion (orange- oder gelb) und Kehle (blau- oder orange)
massiger Körper und Kopf
stark ausgeprägter Rücken und Nackenkamm
Das bei Reptilien praktizierte "sondieren" ist eher nicht zu empfehlen, da eine nicht unerhebliche Verletzungsgefahr besteht.
Wenn überhaupt dann nur von erfahrenen (Reptilien) Tierärzten, bei Jungtiere ist ganz davon abzuraten.
Sozialverhalten
Jungtiere sind wesentlich aktiver als adulte Tiere, die oft Stunden ruhig liegend auf einem Ast verbringen oder baden.
Trotzdem sind Wasseragamen sehr territorial und haben ein ausgeprägtes und interessantes Sozialverhalten.
In großen Terrarien können mehrere Tiere gepflegt werden, die aber immer nur aus einem Männchen und einigen Weibchen bestehen sollten.
Nicht nur unter Männchen kann zu sehr heftigen "Revier" Kämpfen kommen
Auch unter den Weibchen wird meistens eine Rangordnung festgelegt.
Bei diesen Streitigkeiten kann es zu argen Verletzungen kommen (bis zu abgebissene Gliedmaßen),
und es muss deshalb auch genau beobachtet werden, wie die Tiere aufeinander reagieren.
Kleinere "Streitereien" sind durchaus normal.
Unverträgliche aber auch unterdrückte Tiere muss man schnell trennen.
Es kann durchaus auch passieren, dass Weibchen untereinander unverträglich sind.
Das dominante Tier zeigt seine Stellung im Terrarium und verlangt "Respekt" von den Anderen.
Das artentypische "Nicken des Kopfes" und "Winken mit dem Armen" ist ein häufiges Kommunikationsmittel und wird sowohl für die Begrüßung, Bedrohung, Machtausdruck (Dominanz oder Unterordnung) aber auch zur Balz eingesetzt.
Dem Pfleger gegenüber haben die Wasseragamen aber ein nahezu "sanftes" Wesen.
Sie lassen sich problemlos Händeln.
Noch nie hat mich eine meiner Wasseragamen auch nur ansatzweise bedroht oder beißen wollen.
Wasseragamen sind durchaus daran interessiert, was außerhalb ihres Terrariums vorgeht.
Mein Männchen "begrüßt" mich manchmal, wenn er mich erblickt mit einem "Nicken" (das ich erwidere :)
Trotzdem besitzen die Tiere ausgeprägte Krallen, und auch wenn sie sich nur "festhalten" wollen, kann das ganz schön schmerzhaft werden.
Unterschätzen sollte man diese Echsen nicht.
Auch wenn Wasseragamen ein freundliches, fast zahmes Wesen haben, sind sie doch Reptilien und keine "Schmusetiere" und das Händeln sollte sich auf die reine "Notwendigkeit" beschränken.
Das Terrarium
Durch ihre doch beachtlichen Größe benötigen Wasseragamen ein sehr geräumiges Terrarium.
Schon vor dem Kauf eines Tieres muss das gründlich bedacht werden.
Gedacht werden muss da in Metermaßen!
Die Aufzucht der Babys und Jungtiere kann noch in mittelgroßen Terrarien erfolgen. (
Mein Aufzucht- Terrarium hat die Maße von 120x 80x 50 cm (Lx H x B)
Aber bereits in einem Alter von 6 Monaten erreichen die Agamen eine GL von ca. 35 bis 40 cm.
Für ein Wasseragamenpärchen werden in Literatur Mindestmaße von 2m x 1m x 1,5m (B x T x H) angegeben.
Grundsätzlich kann man nur sagen je größer das Terrarium, desto besser für die Tiere.
Ich halte meine 3er Gruppe in einem Terrarium 2m x 2m x 1,4m
Bedenken muss man auch, das Terrarien in dieser Größenordnung nicht einfach fertig im Handel zu erstehen sind, sondern ein ziemliches Bauunterfangen darstellen,
Da muss mit einigem Aufwand -finanziell und arbeitsmäßig- gerechnet werden, auch wenn man es "im Selbstbau "herstellt.
(Baue an meinem Großterrarium seit Monaten und der finanzielle Aufwand bewegt sich in der Preislage einer 14 tägigen Karibikkreuzfahrt für 2!!)
Eine gute Planung, die richtige Wahl von Material und Baustoffen, eine "ausgeklügelte Technik", erleichtern den Bau und später den Betrieb der Anlage um einiges.
Einrichtung
Wasseragamen sind hauptsächlich Baumbewohner und leben an Wasserstellen.
Diese 2 Umstände sind Richtlinien bei der Einrichtung des Terrariums.
Ein großer beheizter Wasserteil ist unumgänglich, der ca. 1/3 oder 1/2 der Bodengrundfläche des Terrariums ausmachen soll.
(mind. so groß, das die Echsen problemlos mit dem ganzen Körper im Wasser sein und auch untertauchen können)
Die Wasseragamen verbringen sehr viel Zeit im Wasser, manchmal baden sie "stundenlang", was z.B. bei der Häutung von großer Bedeutung ist.
Wichtig , dass das Wasser einfach zu wechseln ist, da die Agamen hauptsächlich in das Wasser koten,
und das sie das W- Becken einfach betreten und verlassen können. In meinem Wasserbecken habe ich einen Abfluss installiert, und das Wasser wird direkt in den Abfluss abgeleitet. Außerdem benutze ich noch einen Filter, Pumpe und Aquarienheizer.
Ebenso großer Bedeutung kommen den Kletterästen zu.
Sie dienen als Sonnenplätze, Liege- Aussicht- Lauer und Schlafstellen und müssen so dimensioniert werden, dass die Echsen "schön" darauf liegen können (ca. den Durchmesser der Echsen).
Zu dünn gewählte Äste können sogar Haltungsschäden verursachen.
Rückwandgestaltung
Eine Rück- und Seitenwandgestaltung ist nicht nur ein schöner Blickfang,
sondern auch zusätzlich dimensionierter Lebensraum für die Agamen.
Zusätzlich wird das Sicherheitsbedürfnis der eher schreckhaften Tiere positiv unterstützt. Die Wahl des verwendeten Materials ist eine Geschmack und Geschicklichkeitsfrage.
am Einfachsten, aber auch am Teuersten ist es eine fertige Rückwand (z.B. Dekor und Kunstfelsen aus Glasfaser und Kunststoff) einzubauen. Mit einigem Arbeitsaufwand (Styropor, Fliesenkleber, Epoxydharz) lassen sich sehr individuelle schöne Rückwände "zaubern".
Auch schön ist die Verwendung von Naturkork, Xaxim, Kokosfasermatten, zusätzlich lassen sie sich einfach (mit Silikon) im Terrarium anbringen.
Bepflanzung
Bei der Bepflanzung des Großterrariums hat man “freie Wahl”.
Ein üppiges “Grün” schaut sehr dekorativ aus und wirkt sich zudem positiv auf das Klima im Terrarium aus.
Bedacht werden sollte aber, dass so große Echsen (durch ihr Gewicht und den Krallen)
“feine” Pflanzen sehr schnell zerstören.
Deshalb ist es sinnvoll robuste dick- und großblättrige Pflanzen in das Terrarium einzubringen. Geeignet sind tropische Pflanzen (z.B. diverse Palmenarten), die unter feucht- warmen Terrarienklima gut gedeihen können.
In meinen Terrarien habe ich den unverwüstlichen Scindapsus aureus, versch. Ficusarten, Schefflera, Bromelien etc.
Bodengrund
Dem Bodengrund kommt eine wichtige Bedeutung zu.
Die Weibchen legen ihre Eier in die Erde ab.
Adulte Weibchen legen etwa 4-6 x jährlich ein Gelege in die temperierte, feuchte Erde ab.
Den Agamenweibchen im Terrarium muss eine passende Gelegenheit geboten werden, da sie sonst ihre Eier nicht ablegen und an Legenot sterben können.
Am Besten schafft man im Terrarium einen Bereich, wo Erde oder Erdsandgemisch (2/3 Erde, 1/3 Sand) mindestens 30cm hoch aufgeschichtet wird.
Die restlichen Bereiche kann man verplanen wie man will. Ob man lieber Blumenerde, Rindenmulch, Kokosflocken, Torf, Moose, eventuell Sand, Kies etc. verwendet ist nicht wirklich wichtig. Als sinnvoll erweißt sich unter dem Bodengrund eine etwa 3- 5 cm dicke Drynageschicht (Blähbeton, Seramis, Kies) zu verlegen. Zwischen der Drynageschicht und dem Bodengrund verlegt man am Besten noch ein wasserdurchlässiges Vlies (z.B. Gaze), um die Schichten zu trennen. Das hat den Vorteil, wenn der Bodengrund ausgetauscht werden muss, kann die Drynageschicht im Terrarium verbleiben.
Als Zweckmäßig hat es sich, meiner Erfahrung nach, erwiesen, rund um den Wasserteil (Teich) einen “festen” Bodengrund (z.B. Kies, Steine) zu wählen, ansonsten hat man ständig Erde etc. im Wasser.
Ich habe den Wasserteil (modellierten Teich) mit Elektriker- Schnellverputz (leichter, Schnelltrocknender Mörtel mit Styroporkügelchen/ Vorteil: sehr leicht+ wasserfest) eingearbeitet, mit Farbe bemalt (grün- braun) und mit Epoxydharz versiegelt, was schön aussieht, trittfest und leicht zu reinigen ist..
Klima und Technik
Die richtige Wahl der Beleuchtung und ihre Wichtigkeit und Bedeutung kann man auf der Seite- Die Beleuchtung nachlesen.
Allein mit der richtigen Kombination der Leuchtmittel, kann man meistens schon die erforderlichen Temperaturen im Terrarium erreichen.
Die Temperaturanforderungen bei den Wasseragamen betragen
am Tag ca. 24- 32°C,
lokale Wärmeinseln von ca. 40°C.
Nachts auf Zimmertemperatur absenken (nicht unter 18°C)
Die erforderliche hohe Luftfeuchtigkeit (ca. 70- 90%)
erreicht man am Besten mit dem Einbau einer Beregnungsanlage oder / und einem Ultraschallvernebler.
Geregelt wird alles mit Zeitschaltuhren, und einer Klimakontrolle (Thermostat, Hygrostat)
Falls die erwünschten Temperaturen im Terrarium nicht erreicht werden, kann man noch über die Verwendung von Heizmatten oder Heizkabel nachdenken.
Ernährung
Die Ernährungsgrundlage besteht hauptsächlich aus handelsüblichen Insekten.
Heuschrecken, Heimchen, Schaben, Zophobas, Mehlwürmer, Wachsmotten etc.
manchmal eine “nackte” Maus.
Meine Wasseragamen fressen mit Vorliebe Gehäuseschnecke.
Manche Agamen nehmen, mit zunehmenden Alter, auch gerne Obst, Gemüse, Salat,
Meine Wasseragamen verschmähen pflanzliche Nahrung zur Gänze. Trotzdem biete ich es ihnen immer wieder mal an.
Wichtig ist die zusätzliche Versorgung mit Vitamin- und Mineralstoffpräparaten, die im Zoohandel erhältlich sind.
Fortpflanzung
Wasseragamen werden im Terrarium schon seit einigen Jahren erfolgreich nachgezüchtet.
Die Geschlechtsreife tritt mit ca. einem Jahr ein.
Unter Terrarienbedingungen können Weibchen 2 bis 6 Eigelegen pro Jahr absetzten, die aus ca. 4 bis 23 Eiern bestehen können.
Außerdem sind Wasseragamenweibchen der Spermaspeicherung fähig, das heißt, Weibchen können auch ohne neuerliche Befruchtung Gelege produzieren.
Auch Jahre nach der letzten Befruchtung beinhalten “solche” Gelege noch befruchtete Eier.
Balz und Paarung
Das Balzverhalten der Wasseragamen- Männchen im Terrarium beginnt mit dem typischen “Kopfnicken” und “Armrudern”. Er läuft um das Weibchen herum, und zeigt sich in seiner schönsten “Pracht”. Er präsentiert ihr seine Gefärbte Kehle, stellt sich “Hochbeinig”. Ist das Weibchen in Paarungsstimmung, bleibt es ruhig sitzen oder hebt es seine Schwanzwurzel an und zeigt so seine Bereitschaft..
Ansonsten verfolgt das Männchen das flüchtende Weibchen, versucht sich im Nacken festzubeissen und sie so festzuhalten.
Mit heftigem Kopfnicken wird es dann vom Männchen bestiegen und die Paarung vollzogen.
Trächtigkeit, Eiablage, Zeitigung, Schlupf

Die Eier werden sorgfältig ausgegraben und in den Inkubator gelegt.
Die Dauer der Trächtigkeit lässt sich nicht mit Sicherheit festlegen, da sich die Wasseragamen das ganze Jahr fortpflanzen. Außerdem muss nicht jede Paarung zur Trächtigkeit führen.
Wasseragamen Weibchen besitzen die Fähigkeit, Sperma zu speichern und (teil-) befruchtete Gelege auch ohne weiteren Kontakt zu einem Männchen, zu einem späteren Zeitpunkt zu produzieren.
Bei der Eiablage gräbt das Weibchen eine Grube die ca. 10 bis 25 cm tief und ca 15 cm breit ist. Die Gelegegröße beträgt durchschnittlich 7- 12 Eier, Nach der Eiablage gräbt das Weibchen die Eigrube gewissenhaft wieder zu. In manchen Fällen bewacht das Weibchen die Stelle noch einige Zeit nach der Ablage.
Um die Eier zu Zeitigen werden sie vorsichtig ausgegraben.
Dabei muss beachtet werden, das die Eier unter keinen Umständen gedreht werden dürfen, da sonst die Embryonen absterben. Einfachkeitshalber bezeichnet man die Eier bei der Entnahme mit einem weichen Stift auf der Oberseite
Am einfachsten ist es die Eier in einem Inkubator reifen zu lassen. Dazu werden die Eier in z.B. Heimchendosen auf feuchten Vermiculite gelegt und inkubieren. Während der Brutzeit wachsen die Eier ca. auf die doppelte Größe. Kurz vor dem Schlüpf beginnt das Ei zu schwitzen.
Die Jungtiere sind ca. 13- bis 16 cm groß, 2/3 entfallen auf den Schwanz.
Aufzucht der Jungtiere
Bei der Ernährung der Jungtiere ist eine ausreichende Supplementierung mit Vitaminen und Mineralstoffen äußerst wichtig.
Die Größe der Futtertiere muss der Größe der Babys angepasst sein. Ansonsten Haltung wie oben beschrieben.
Die Jungtiere besitzen eine “Baby und Jugendfärbung” die sich bis zu der Geschlecht hält. Der Kopf ist verhältnismäßig groß zum restlichen Körper.
Die Farbtöne der Jungtiere sind bräunlich bis dunkelgrün, auf der Körperoberseite sind links und rechts klar abgezeichnete weiße Lateralstreifen zu sehen. Der Schwanz ist dunkel- und hellbraun gebändelt.
In den ersten 6 Monaten wachsen die Tiere recht schnell. Die Männchen wachsen schneller und in dieser Zeit bilden sich die Geschlechtsmerkmale aus. Der Kopf und der Körper werden massiger, die Schwanzwurzel wird breiter. Nach etwa 6 Monaten erreichen die männlichen Jungtiere ca. eine Größe von 35 bis 45 cm. Die Weibchen bleiben in dieser Zeit, mit dem Wachstum (ca. 30 cm) deutlich zurück. Auch die ersten Streitigkeiten und Konflikte werden ausgetragen und eine Rangordnung bestimmt.
Männliche Tiere müssen spätestens zu diesem Zeitpunkt getrennt werden.
Zwischen 10 und 12 Monaten erreichen die Wasseragamen ihre Geschlechtsreife.
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