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  Home Agamen Systematik der Agamen Montag, 06. September 2010  
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Klasse: REPTILIA (Kriechtiere)

Ordnung: SQUAMATA (Schuppenkriechtiere)

Unterordnung: SAURIA (Echsen)

Zwischenordnung: IGUANA (Leguanartige)

Familie: AGAMIDAE (Agamen)

Die Familie der Agamen umfasst mehr als 320 meist tagaktive, teilweise sehr wenig erforschte Arten.
Die Frage der Familienzugehörigkeit ist bei den Agamen recht schwierig zu beurteilen, da sie dem optischen Erscheinungsbild nach, mit der Familie der Leguane eng verwandt scheinen.
Agamen sind Bewohner der "Alten Welt" (Australien, Asien, Afrika, Europa), Leguane bewohnen dagegen die "Neue Welt" (Süd- und Nordamerika / aber auch Madagaskar).
Der einzige Berührungspunkt zwischen den beiden Familien sind die Fidschi- Inseln im Südpazifik.

Das Unterscheidungsmerkmal zwischen Agamen und Leguanen ist ihr unterschiedliches Gebiss - die Bezahnung.


Agamen besitzen zusammenhängende Zahnreihen, d.h. ihre Zähne sitzen sehr eng nebeneinander auf der Oberkante des Kiefers (akrodontes), sodass sie eine Zahnleiste bilden.
In dieser Hinsicht sind sie den Chamäleons nah verwandt, die diese die "akrodonte Bezahnung" auch besitzen.
Bei Verlust eines Teilstücks (Zahn) wächst dieses, im Gegensatz zu den Leguanen, nicht wieder nach.
Bei den Leguanen sind die Zähne (wie bei den meisten anderen Echsen auch) an der Innenseite der Kiefers einzeln seitlich eingesenkt (pleurodont).

Die klare Unterscheidung der 3 Unterfamilien (Agamidae, Iguanidae, Chamaeleonidae) und die tatsächlichen Verwandschaftsverhältnisse untereinander, sind noch nicht sicher geklärt und werden daher sehr widersprüchlich gesehen. Da muss noch viel "Feldarbeit" geleistet und "geforscht" werden, um ein klares Bild der verwandtschaftlichen Evolution zeichnen zu können.

Wie vielen andere Echsenarten (Leguane, Geckos, Eidechsen etc.), verfügen auch einige Agamen (-Arten) über eine beschränkte "Regenerationsfähigkeit" zur Nachbildung eines abgetrennten Schwanzes, welche aber recht wenig ausgeprägt ist.





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