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Familie: Gekkonidae
Unterfamilie: Eublepharinae (Lidgeckos)
Die Besonderheit der Familie der Lidgeckos sind ihre beweglichen Augenlider.
Das ist das ausschlaggebende Merkmal der Unterscheidung von den anderen Unterfamilien. Bei den anderen U- Familien sind die Augenlider durchsichtig und miteinander verwachsen.
Nachtaktive Arten haben Spaltpupillen.
Sie regulieren den wechselnden Lichteinfall mit dem Zusammenspiel aus der Pupillenweite und dem Öffnungswinkel der Lider.
Wie die allermeisten Arten der Geckos besitzen auch die Lidgeckos die Fähigkeit, notfalls ihren Schwanz abzuwerfen.
Die als Autonomie bezeichnete Fähigkeit dient den Geckos als Verdeidigungsmechanismus gegenüber Fressfeinden.
Der Schwanz besitzt so genannte „Sollbruchstellen“ an denen, bei „Gefahr (+Stress, +Angst), ein Teil oder auch der gesamte Schwanz vom Körper abbricht.
Der abgeworfene Teil des Schwanzes bewegt sich noch eine Weile und lenkt so das Interesse des Angreifers vom Gecko ab, der dadurch flüchten kann.
Die Gefäße an der Bruchstelle schließen sich sofort und es tritt kaum Blut aus. In Laufe von Monaten bildet sich ein neuer Schwanz (Schwanzregenerat), der aber nie so schön wird wie das Original (gröbere Beschuppung, kleiner, andere Färbung, Form- Missbildungen wie ein Doppelschwanz sind auch möglich). Wie bei vielen anderen Geckoarten auch hat der Schwanz auch noch eine weitere Funktion. Er dient als Speicher für Fettreserven.
Die Nährstoffe werden für „magere Zeiten“ und für die Winterruhe eingelagert. An der Optik des Schwanzes kann man sehr gut den Ernährungszustand des Tieres erkennen.
Die Zehen der Lidgeckos unterscheiden sich von den Zehen der so genannten „Haftzeher“ dadurch, das sie statt Haftlamellen an der Unterseite der Zehen (und mikroskopisch kleinen Halteborsten) in einer spitzen durchsichtigen Kralle enden.
Vorkommen von Lidgeckos
verschiedene Gattungen: Asien, Afrika und Amerika
Die bekannteste Art ist sicher der Leopardgecko (Eublepharis macularius)
Der Leopardgecko (Eublepharis macularius)
Haltungsbericht
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