Flügel
einst als du
meiner Seele Flügel gabst
und ich frei war
leicht wie der Sommerwind
konnte ich über die Mauern sehen
die mich umschlossen
du
trugst mich hoch
ich fühlte
wie hinter mir die Steine brachen
da strömte Leben in mich zurück
mit aller Kraft
liebte ich
glaubte ans Glück
jetzt
nachdem mir
die Flügel gebrochen
weiß ich es wieder genau
wer zu sehr vertraut
verliert
und so lebe ich wieder
hinter hohen Mauern
die mein Zuhause sind
und schon
immer waren
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Glasbild
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Ohne
Dich
Immer muss ich an dich denken
auch wenn ich nicht will
dein Stempel
tief in meiner Seele
nie mehr kann ich einfach
ohne dich
Immer muss ich weinen
weil es so nicht sein soll
zu fest klammert
die Sehnsucht
schon fröstelt mein
gekühltes Herz
Immer werd ich träumen
davon
geborgen in deinem Arm
Sein-
auch wenn du nicht bist
aber
nie mehr will ich
so frieren
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Nichts&
Niemand
Nichts und niemand
füllt den Abgrund
den Liebe hinterlässt
Nichts und niemand
rettet dich
wenn du ganz und gar verloren bist
Nichts und niemand
sieht die Einsamkeit
und die Verzweiflung
hinter
deinen Augen
Nichts und niemand
kann dir
was anhaben
wenn dein Herz schon tot ist
Hinter nichts und niemand
steht
nur dein Schmerz
drum
lass nicht zu
das jemand
dich so verletzen kann
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(ohne
Titel)
für den Meinen
...
Weite Länder seh ich
in deinen Augen
wie Seide deine Blicke
dein Mund
ein einziges Versprechen
in deinem Lächeln
ruh ich
wie tausend
schäumende Tropfen
Wasser
im Tropensturm
tanzen meine Gedanken
Träume sind frei
und ich
muss dich immer ansehen
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Geborgen
Suchende und Gesuchte
fordernd und findend
von Sehnsucht getriebene
schwebende Gedanken
umhüllend
das Glück des Augenblicks
fassend
bin
in Liebe geborgen
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Kleines
Glück
War dir so nah
näher
als du selbst dir warst
in meinen Händen pochte
dein Herz
Hort der Seele
Gebärmutter der Träume
blüh
mein kleines Glück der Unvernunft
doch Tränen
sind
der Liebe Kind
verloren war ich
im schönsten Rosengarten
bald schon
dicht an dicht die Dornen wuchsen
- Hecken
in meiner Hände Gut
fort ist das Herz
verdörrt die Glut
und kein Weg mehr
zurück
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Zärtliches
Erwachen
Schlaf- trunken
noch
aus sanfter Träume wachend
glückselig
wie Schmetterlinge tanzen
Gedanken
im Taumel der Leichtigkeit
verblassend
langsam
wie die Nacht entschwindet
nur noch einen Augenblick
vom Leben fern
ein fast zärtliches
Erwachen-
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Nachts
In der Stille der Nacht
wenn der Bäume Wurzeln treiben
sich erden-
verliere ich den Halt
und stürze hinab-
... wo bist Du ...
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Ich
bin
wo
ich bin -bin ich
bin ich
sicher ich
du bist du
weil jeder Moment vom Nächsten
noch nichts weiß
noch ahnt
leben
draußen ist wie drinnen
ist drinnen wie draußen
ein Spiegel-
Zeichen der Zeit verwischen
in Augenblicken der Erinnerung
komm-
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Wohin
Augenblicke zeitlos
alles ist fern
sinnlose Gedanken
entschwinden
zwei Wege
ineinander verschlungen
winden sich
scheinbar ziellos
ich will verweilen
doch immer wieder
fallen
Steine auf mich nieder
drücken mich
zu Boden
die Zeit rückt näher
ich muss gehen
mein Herz schweigt -
ich bleibe stehen
verweile kurz
und atme tief
den leisen Duft der Liebe
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Leises
Seufzen
Traurige Blicke
hinter
mit Händen
bedeckten Lidern
dorthin
wo die Seele
in einem
Meer aus Tränen ruht
ein kleines Zucken
des Mundes
in Sehnsucht
der Süße
eines verlorenen Kusses
warme, lastende Schwere
ruhend
im kühlenden Körper
der trunken
der letzten Umarmung zehrt
ein leises Seufzen
federleicht
schwebt kurz
schon schwindet
die zarte Spur des Glücks
in den Gezeiten
der Wahrheit
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Glasvitrine
handbemalt
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Zeitloch
Gestern noch
hab ich deinen Mund auf meinem gespürt
deine Arme waren
gewickelt um meinen Leib
Das Glück
nicht mehr allein zu sein
nur unsre Liebe zählt
ach..
Ich war so stark
unverwundbar
Seite an Seite mit dir
Heute bist du fort
meine Füße
erreichen die Erde nicht mehr
die Zeit steht still
Haltlos falle ich
viel zu schnell
um zu verstehen
Alles was ich weiß ist
Einsamkeit hat einen Namen
Meinen
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