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Einige einfache „Rezepte“ zur Drosophila (Fruchtfliegen) Zucht

Kleine
Reptilienarten und Reptilien- Nachzuchten brauchen sehr kleine, kleinste Futterinsekten zur Ernährung. Aber auch größere Reptilien (z. B. Ch. calyptratus) fressen zwischendurch auch mal gern kleinere Insekten.

Die Zucht von Drosophila ist einfach, ertragreich und günstig, und eignet sich sehr gut zur Anregung des Fressinstinktes und der Aktivität. Zwar nicht als alleiniges Futter, aber z. b. auch mit Vitamin und Mineralstoffpulver bestäubt durchaus nützlich und auch nahrhaft.

Als Grundstock zur (Drosophila) Fruchtfliegenzucht braucht man
einen Ansatz
Eine nicht zu geringe Menge Fruchtfliegen
einige kleinere Behälter (z.B. leere Yogurtbecher)
einen "Futterbrei" und
darüberliegend ein "Füllmaterial" z. B. Holzwolle oder Stroh an dem die Fruchtfliegen ihre Eier ablegen können.
Eine feine Gaze, Stoff oder einen Strumpf zum Abdecken. Zimmertemparatur reicht.


Die schlüpfenden Fliegenmaden ernähren sich vom Futterbrei, erreichen ihr Larvenstadion (verpuppen sich) und entwickeln sich weiter zu neuen Fruchtfliegen, die sich wiederum vermehren.

Verschiedene Möglichkeiten zur Herstellung des Futterbrei's

Rezept aus Futtertierzucht von Friedrich/ Volland
1/2 Banane
1/2 Apfel
kl. Karotte
1/2 Esslöffel Essig
1 Teelöffel Hefe
2 Esslöffel Semmelbrösel

Klassisches Drosophila- Futterbrei- Rezept aber mit Nipagin
12 g Agar- Agar
70 gr. Zucker
120 gr. Maisgrieß
5 g Trockenhefe
1 g Nipagin
1 Liter Wasser.
Agar- Agar, Zucker, Maisgrieß gut aufkochen.
Hefe und Nipagin nach abkühlen unter die Masse rühren

Einfaches und billiges Rezept
Apfelmus mit Mehl sämig rühren,
Essig dazu,
Kleine Filterpapierschnippsel von einem Kaffeefilter obenauf legen
und mit (Wasser) angerührter Hefe immer mal nachfeuchten

Haferflocken und geriebener Apfel im Verhältnis von etwa 3:1 und 1/3 Teelöffel Trockenhefe, etwas Essig.
Das gibt gute Erträge und stinkt bei Zimmertemperatur praktisch nicht.

Fertiges Drosophila- Zuchtkonzentrat (Fachhandel)
Nur noch mit Wasser und etwas Apfelessig mischen und fertig

Fertige Zuchtansätze im Zoohandel
Halten recht lange- pro Zuchtansatz kann man noch 2 bis 3 x ig mit „Neuschlupf“ rechnen

Schimmel als Problem

Das beste Mittel gegen Schimmelpilzbildung, ist ein nicht zu "tiefer" Ansatz (Brei= ca. 1-2cm).
Zudem sollte der Ansatz an Zuchttieren nicht zu gering sein. Je mehr Fruchtfliegen im Ansatz sind, umso weniger Fäulnis entsteht.

Wenn zu viele Fliegen „ertrinken“ .. ist der Ansatz vielleicht zu flüssig, da sollte er einfach "dickflüssiger" angerührt werden

Die Fruchtfliegen bringen ihre eigenen Sporen mit, die sie in das Substrat einbringen.
Diese Sporen brauchen aber zulange, um den Brei zu durchwachsen und so den Schimmelpilz zu verträngen- deshalb gibt man die Hefe dazu.

Der Essig soll verhindern, dass der Ansatz schimmelt, bevor die Hefepilze das Substrat durchwachsen haben.

Einfach ein bischen mit den Zutaten experimentieren (mehr oder weniger von) dann bekommt man sicher ein erträgliches Ergebnis.






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