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Gespenstschrecken- Phasmidae

Klasse: Insekten (Insecta)
Unterklasse: Fluginsekten (Pterygota)
Ordnung: Gespenstschrecken (Phasm
idae/ Phasmida)


Allgemein


D
ie Ordnung Gespenstschrecken umfasst 2500 bekannte Arten, die eine enorme Menge an Farben- und Formenvielfalt entwickelt haben. Sie bewohnen tropische und subtropische Lebensräume.
Die Körperlänge der Insekten beträgt zwischen 1/2 und 18 cm. 
Nur d
ie Riesen-Stabschrecke (Pharnacia serratipes) kann bis zu 33 cm lang werden und ist damit das längste lebende Insekt der Welt.
Gespenstschrecken sind
ausschließlich Pflanzenfresser, und haben sich meist auf einige bestimmte Pflanzengruppen spezialisiert.

Die Ordnung Phasmidae unterteilt sich in 3 Formen

Stabförmige Arten= Stabheuschrecken
Arten mit massigem Körper= Gespenstschrecken
Arten mit blattartig verbreitetem Körper= Wandelnde Blätter

Die Phasmidae Arten sind Meister der Tarnung (Mimese). Ihre Körper ähneln Teilen von Pflanzen (Stängel, Äste, Blätter), oft sogar gezeichnet mit Fäulnis und Fraßspuren. Außerdem imitieren sie oft mit schaukelnden und zitternden Bewegungen den Wind (wie es z. B. auch einige Chamäleonarten tun)

Unterseite eines Wandelnden Blattes
Bild: Ansicht der Unterseite von Phyllium celebicum

Die Beine sind im Gegensatz zu ihren nächsten Verwandten, den Langfühlerschrecken und den Kurzfühlerschrecken nicht zu Sprungbeinen umgebildet.

Ihre Antennen können in der Länge und der Unzahl der Glieder sehr stark variieren, das Spektrum reicht von sehr kurzen Antennen mit 8 Gliedern bis hin zu langen Antennen mit etwa 100 Gliedern. Die Facettenaugen sind meist klein.
Der Hinterleib der Tiere besteht aus 11 Gliedern, wobei das erste immer mit dem letzten Brustsegment verschmolzen ist. Die Färbung ist meist bräunlich bis grün, die Männchen einiger Arten sind auffallend bunt gezeichnet, wobei die rote Farbe vorherrschend ist.

Es gibt flügellose Arten, während andere Flügel besitzen, die den gesamten Körper bedecken. Einige Arten davon sind auch Flugfähig.

Die Gespenstschrecken legen ihre Eier einzeln ab, meistens werden sie mit einer zuckenden Bewegung weggeschleudert
. Die Eier sind meistens derbschalig, ähneln stark an Samenkapseln und sind mit einem Deckel versehen, den die Larven beim Schlupf heraus schleudern.

Gespenstschrecken
können sich auch häufig durch Jungfernzeugung (Parthenogenese) fortpflanzen. Daraus entstehende Insekten aber nur Weiblichen Geschlechts.
Außerdem sind einige Arten befähigt verlorene Extremitäten zu regenerieren.
Sie wird 8 bis 10 cm lang.

Eine Stabschrecken Art kommt auch in Europa (rund um das Mittelmeer) vor:
Bacillus rossii- die Mittelmeerstabschrecke.
Sie wird
ca. 8 bis 10 cm lang.

Ich halte:


Vietnamesische Stabheuschrecken-

Medauroidea extradentata

Stabheuschrecke


Wandelnde Blätter-
Phyllium celebicum

Wandelndes Blatt




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